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Facing International Challenges @ STÖLZLE-OBERGLAS GmbH

Facing International Challenges @ STÖLZLE-OBERGLAS GmbH

Die Studierenden des Studiengangs „Management Internationaler Geschäftsprozesse“ erhielten bereits im ersten Semester die Gelegenheit im Rahmen der Vortragsreihe „Facing International Challenges“ das Unternehmen STÖLZLE-OBERGLAS GmbH zu besichtigen. Ziel dieser Vortragsreihe ist, einerseits den Studierenden von Beginn ihres Studiums Einblicke in unterschiedliche Branchen und Unternehmen zu geben um damit die theoretischen Grundlagen des weiteren Studiums besser damit zu verknüpfen. Andererseits zielt diese Vortragsreihe darauf ab, den Studierenden zukünftige Kontakte für ihr verpflichtendes Praktikum oder für eine Tätigkeit nach dem Studium zu ermöglichen.

Am 24. November 2017 fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Köflach zu STÖLZLE-OBERGLAS GmbH. Seit über 200 Jahren produziert die STÖLZLE Glasgruppe hochwertiges Verpackungsglas für pharmazeutische Produkte, Parfümerie, Kosmetik, Spirituosen sowie auch Kleinglas für Lebensmittel und Getränken. Die STÖLZLE Glasgruppe mit ihren drei internationalen Verkaufsgesellschaften in Wien, USA und Russland produziert nicht nur im Stammwerk in Köflach, sondern auch in Tschechien, England, Polen sowie in Frankreich.

Frau Mag. Riedler, Head of Human Resource Management, begrüßte jeden einzelnen der 68 Studierenden sehr herzlich. Die Studierenden erhielten eine beeindruckende Präsentation über die internationalen Entwicklungen und den damit verbundenen Herausforderungen bei STÖLZLE-OBERGLAS GmbH. Dabei legte Frau Mag. Riedler ein besonderes Augenmerk auf die aktuellen Herausforderungen bei den Produkt- aber auch Personalentwicklungen sowie auf den Produktionsstandort Österreich.

Ein weiteres Highlight stellte das Treffen mit dem CEO, Herrn Dkfm. Schick, dar. Herr Dkfm. Schick konfrontierte die Studierenden mit einem wahren Feuerwerk an Informationen zum Unternehmen, verknüpft aber auch mit einem geschichtlichen Hintergrund der Länder, in denen STÖLZLE-OBERGLAS GmbH tätig ist. Dies zeigte den Studierenden, dass um kulturelle Unterschiede besser zu verstehen ein breites Wissen über die historischen Entwicklungen der jeweiligen Länder notwendig ist um dementsprechend erfolgreiche Strategien implementieren zu können. Herr Dkfm. Schick beeindruckte die Studierenden ebenso in dem er sehr persönliche Einblicke in seinen Berufsalltag und in seine unterschiedlichen Karriereschritte bis zum Weg eines Top Managers preisgab.

Ausgestattet mit der notwendigen Sicherheitsausrüstung wurden die Studieren in Kleingruppen durch die Produktion geführt. Das mit einer Glasproduktion verbundene äußerst warme Arbeitsklima zeigte den Studierenden nicht nur unter welchen Bedingungen die Produktions-Mitarbeiter täglich die unterschiedlichen Produkte herstellen, sondern konnten auch die Inputs von Herrn Dkfm. Schick in Bezug auf Automatisierung und Steigerung der Wertschöpfung besser verknüpfen.

Wir bedanken uns bei Herrn Dkfm. Schick und Frau Mag. Riedler für Ihre Zeit und die ausgezeichnete Gelegenheit unseren Studierenden einen Praxisbezug mit einem international tätigen Unternehmen zu ermöglichen.
„Im Rahmen unserer Exkursion wurde es uns ermöglicht mit Herrn Dkfm. Johannes Schick, dem CEO der Stölzle Glass Group, in Kontakt zu treten, der aufgrund seines beeindruckenden Spektrums an operativen, firmen- und branchenspezifischen Know-How, seiner Bereitschaft zu innovationgetriebenen Denken sowie einer personenzentrierten und auf Kommunikation abgestellten Führungsweise einen mehr als nachhaltigen Eindruck bei mir persönlich hinterlassen hat. Insbesondere sensibilisierten uns seine Ausführungen darauf, verstärkt in die Digitalisierung (Industrie 4.0) zu investieren, um so den Grad der Automatisierung zu erhöhen und unter dem Strich eine Kostensenkung und Steigerung der Wertschöpfung zu forcieren. Dabei ginge es auch darum, die Produktionsmitarbeiter zu vernetzen und den firmeninternen Umgang mit Daten zu verbessern. Allgemein habe ich von diesem Praxisbezug mitgenommen, dass ein solides Grundwissen in wirtschaftlichen, rechtlichen, kulturellen und organisatorischen Feldern, auf das je nach Branchenanforderungen zurückgegriffen werden kann, sowie ein kontinuierliches Streben nach Prozessoptimierungen, essentielle Führungsqualitäten darstellen. Unser Studium „Management internationaler Geschäftsprozesse“ ermöglicht es uns, diese Fähigkeiten zu erwerben.“ (Sara Koren, MIG 17)

Quelle: FH Joanneum/University of Applied Sciences, Februar 2018

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